SUPPLY CHAIN FINANCE – AUCH INTERESSANT FÜR KMU

Supply Chain

 

Gemäss einer Publireportage der PostFinance in der Neuen Züricher Zeitung haben Schweizer Unternehmen weiterhin grossen Nachholbedarf bei der Optimierung des Working Capitals entlang ihrer Supply Chain. Mit der Abstimmung der Geldflüsse bei Kreditoren und Debitoren können flexible finanzielle Handlungsspielräume geschaffen und eine höhere operative Margen erzielt werden.

 

Die Schweizer KMU hinken hinterher

Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz ist das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Gestützt wird diese Aussage durch die Schweizer Wachstumszahlen im Factoring, einem der beliebtesten Produkte aus dem Toolkit des Supply Chain Finance. Diese liegen laut Statista und der Vereinigung Factors Chain International weit hinter der europäischen Wachstumsentwicklung (7% in 2017) zurück. Vergleicht man die Factoring Nutzung in Deutschland in 2016, relativ zum BIP, mit der Schweiz, so war die Factoring-Nutzung hierzulande zwölfmal kleiner als bei unserem Nachbar.

 

Kaum einer ist zu klein

Eine Finanzierungslösung durch Factoring lohnt sich bereits ab einem zu finanzierenden Umsatz von 500‘000 Schweizer Franken im Jahr. Beim Factoring tritt das Unternehmen Forderungen aus bereits erbrachter Leistung an den Factoring-Anbieter ab. Diese werden anschliessend innerhalb eines Arbeitstages mit bis zu 90% vorfinanziert.
Gerade für kleine Unternehmen bieten zudem die zusätzlichen Dienstleistungen des Full-Service Factorings ein attraktives Plus. Bei dieser Variante von Factoring übernimmt der Factoring-Anbieter, in enger Abstimmung mit dem Kunden, das Debitorenmanagement. Ebenfalls eingeschlossen ist ein Ausfallschutz auf die vorfinanzierten Forderungen. Nebst regelmässiger und schneller Liquidität profitiert das Unternehmen von einer Risikominderung beim Delkredere und von freiwerdenden Ressourcen aus dem Debitorenmanagement.