Bedrohte Arbeitsplätze und Mangel an Liquidität: Die vielseitigen Folgen schlechter Zahlungsmoral

Die Schlüsse, welche aus dem aktuellen European Payment Report 2017 der Intrum Justitia AG gezogen werden können, sind alarmierend. Laut der Studie könnte beinahe jedes zehnte KMU in der Schweiz mehr Arbeitsplätze schaffen, wenn ihre Rechnungen pünktlich bezahlt würden.

Die schlechte Zahlungsmoral schadet den Unternehmen direkt, indem es die Liquidität beeinträchtigt und somit weiteres Unternehmenswachstum erschwert. Zudem wirkt sich das nicht genutzte Potenzial des Arbeitsmarktes auch negativ auf die Gesamtwirtschaft aus.

Mögliche Gründe für schlechte Zahlungsmoral

Die Teilnehmer der Studie vermuten als Hauptgrund für die schlechte Zahlungsmoral finanzielle Schwierigkeiten der Abnehmer. Zudem glauben gut 70 Prozent der Befragten, dass „administrative Herausforderungen“ und „absichtliche Verzögerungen“ als Gründe ebenfalls eine bedeutende Rolle spielen.

Die Schweizer gelten im Europavergleich als überdurchschnittlich schnelle Zahler. Sie bevorzugen im Gegenzug jedoch auch kürzere Zahlungsziele. In der Realität oftmals ein schwieriges Unterfangen. Rund 60 Prozent der befragten KMU geben an schon längere Zahlungsziele, als gewünscht, akzeptiert zu haben.

Mangel an Liquidität als Risiko des Zahlungsverzugs

Die Folgen für die KMU bei Zahlungsverzögerungen sind vielfältig. Unter den an der Studie teilnehmenden Unternehmen rechnet rund ein Drittel mit Umsatzrückgängen. Jedes siebte Unternehmen gibt an, aufgrund von Zahlungsverzügen einen Arbeitsplatzabbau zu erwägen. Jedes Fünfte fürchtet sogar um seine Existenz.

Das zugrunde liegende Übel der oben genannten Probleme ist der aus dem Zahlungsverzug resultierende Liquiditätsmangel. Jedes zweite befragte KMU bestätigt, angesichts von Zahlungsausfällen in einen Mangel an Liquidität zu gelangen. An eine schnelle Verbesserung der Zahlungsmoral im nächsten Jahr glauben wenige. Im Gegenteil: 25% der Studienteilnehmer gehen davon aus, dass ihre Kunden im nächsten Jahr noch später bezahlen werden als zum Befragungszeitpunkt.

Doch wie gelingt es den KMU aus der Negativspirale aus Umsatzeinbussen, Liquiditätsengpässen sowie den daraus resultierenden Wachstumsblockaden auszubrechen?
Eine geeignete Möglichkeit ist der Weiterverkauf der offenen Forderungen an einen Factor. Nebst rascher und ausreichender Liquidität bietet der Factor im Rahmen eines Full-Service-Factorings auch die Übernahme des Debitorenmanagements. Der Factor kümmert sich um die Einholung der verzögerten Zahlungen und entlastet die unternehmensinterne Rechnungsführung. Ein weiterer Vorteil ist der im Factoring eingeschlossene Delkredere Schutz, welcher das KMU zuverlässig gegen Forderungsausfälle schützt.
Dank Factoring kann sich die Geschäftsführung wieder voll und ganz auf ihre Kernaufgabe konzentrieren und nachhaltiges Wachstum für das Unternehmen generieren.

Über die Studie

Der European Payment Report 2017 befragt über 10‘000 kleine und mittlere Unternehmen in 29 Ländern. Die komplette Studie bietet einen Vergleich nationaler und internationaler Trends im Zahlungsverhalten.

Bildquelle: Fotolia/foxyburrow

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